Batterieüberwachungen der Reihe 2200 sind rechnergesteuerte Einrichtungen,
die für die Batterieüberwachung in Notstromversorgungen entwickelt wurden.
Verschiedene Batteriedaten werden gespeichert und lassen sich mit Hilfe
eines PC über eine potentialgetrennte RS 232-Schnittstelle abfragen.
Bei Verwendung eines geeigneten Modems ist auch eine Fernübertragung
der Daten möglich.
Die eingebauten LEDs können verschiedene Funktionen und Störungen anzeigen.
Über einen potentialfreien Kontakt kann eine Sammelstörmeldung an eine
Zentrale gegeben werden. Dabei wird die betreffende Störung durch eine LED
auf der Überwachung angezeigt. Ausserdem kann mit Hilfe eines PC die betreffende
Störung abgefragt werden. Über eine Parallelschnittstelle kann zusätzlich eine
Relaisplatine mit Melderelais für die einzelnen Funktionen angeschlossen werden,
sodass z.B. die einzelnen Meldungen als Kontakte auf eine Zentrale gegeben werden
können. Bis zu acht Teilspannungen der Gesamtbatterie können gemessen und
gespeichert werden. Dabei kommt ein neuartiges Messverfahren zur Anwendung,
bei dem nur ein Anschluss der Gesamtbatterie und eine Beschaltung der Einzelblöcke
mit einer speziell entwickelten, kleinen, passiven, nicht linearen Baugruppe
erforderlich ist. Verbindungen der Einzelblöcke mit der Überwachungseinheit und
Absicherungen der Messleitungen sind nicht erforderlich.
Mechanischer Aufbau Die Batterieüberwachung der Reihe 2200 besteht aus einer rechnergesteuerten
Messeinheit, die auf einer Eurokarte 100 x 160 mm aufgebaut und frontseitig
mit 5 LEDs versehen ist. Über die 48-polige Leiste, Bauform F, DIN 41612,
wird die Verbindung mit der Übergabeeinheit hergestellt, die u.a. einen Steuer-
transformator für die Netzüberwachung, Freilaufdioden für die Relaiseinheit
und Anschlussklemmen enthält.
Die Relaiseinheit mit bis zu sieben Melderelais kann in einer beliebigen
Entfernung installiert werden. Die Meldekontakte sind auf Klemmen geführt,
sodass Arbeits- oder Ruhekontakte zur Verfügung stehen.
Auf der Übergabeeinheit sind Klemmen bzw. Steckklemmen für folgende Anschlüsse
und Steuerleitungen vorgesehen:
- Netzspannung
- Start / Stop / Rückstellung
- Spannungsversorgung aus der Batterie
- Blockspannungsüberwachung der Batterie
- Temperaturfühler
- Messshunt für Strommessung
- Tiefentladeschutzrelais
- Relaiseinheit
- Sammelstörmeldung
- PC oder Modem für Fernübertragung
- Display für Strom- und Spannungsanzeige
Die Einheit ist auf einer Platine aufgebaut, die von einem Sockel gehalten wird und
auf eine DIN-Schiene gesteckt werden kann.
Mechanischer Aufbau R2200
Für den Einbau in einen 19-Zoll-Baugruppenträger sind die rechnergesteuerte Messeinheit
und die Übergabeeinheit axial miteinander verbunden und werden im Baugruppenträger in
einer gemeinsamen Führungsschiene gehalten. Die LED und der 9-polige D-Substecker für
die RS 232-Schnittstelle befinden sich in der Teilfrontplatte.
An der Rückseite sind Steckklemmen für die Relaiseinheit die Blockspannungsüberwachung
der Batterie und einen Temperaturfühler angeordnet.
Mechanischer Aufbau C2200
Für den Einbau auf einer Montageplatte/Chassis wird die rechnergesteuerte Messeinheit
in einen Kartenhalter gesteckt und über eine Winkelsteckverbindung mit der Übergabeeinheit
verbunden. Für den Anschluss zur Relaiseinheit sind Klemmen vorgesehen. Bei einem Wand-
schrankeinbau gehört eine getrennte Frontplatte mit Plexiglasscheibe und einer entsprechenden
Beschriftung zum Lieferumfang. Der 9-polige D-Substecker für die RS 232-Schnittstelle kann
in der Schaltschranktür angeordnet werden.
Zulassungen und CE-Kennzeichnung
Die Geräte entsprechen den wesentlichen Schutz-anforderungen nach dem Gesetz über die
elektromagnetische Verträglichkeit (EWG-Vertrag 89/336/EWG), sofern sie in einem
geschlossenem Stahlgehäuse betrieben werden.